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Musikerziehung

 

 

Das vergangene Schuljahr war für die Musik wohl noch mehr als für die meisten anderen Fächer von den Einschränkungen durch die Covid-Maßnahmen geprägt.
Im Herbst hatten wir einige Zeit so etwas wie „Normalbetrieb“. Wir waren natürlich von der Zeit davor „angeschlagen“. Es war keine neue Musikklasse zustande gekommen. Wir mussten also in jedem Fall mit weniger Kindern, die den Schwerpunkt, und somit verlässlich den Chor besuchten, rechnen. In der Oberstufe stellten wir, wie andere Schulen (und Laienchöre) auch, einen massiven Einbruch bei der „Singwilligkeit“ fest. Die Praxis des Singens und die Übung haben natürlich gefehlt. Das Singen war schon ein bisschen aus unserem „Bewusstsein“ verdrängt worden – an Perspektiven für Auftrittsmöglichkeiten wurde zurecht gezweifelt!
Trotzdem haben wir zunächst wieder im Musikunterricht gesungen. Wir haben versucht, mit den eingeschränkten Ressourcen auch wieder Probenarbeiten aufzunehmen. Doch schon bald im Schuljahr war klar, dass es nicht weit führen würde. Es häuften sich die Infektionszahlen, Schüler waren erkrankt, Klassen wurden vorübergehend gesperrt, und eine Weile später war das Singen wieder nicht mehr erlaubt.
Wenigstens konnten wir im Oktober noch einen Trommel-Workshop mit Robert Sichrowsky-Dobernig durchführen. Erste und zweite Klassen konnten daran teilnehmen und hatten natürlich großen Spaß an der rhythmischen Abwechslung zum herkömmlichen Unterricht.
Weitere Proben und auch das Singen in der Klasse mussten nun ganz eingestellt werden. Wir bemühten uns, dabei mit der landesweiten Arbeitsgemeinschaftsgruppe und unserem Fachinspektor für Musik im Einklang zu handeln. Wieder mussten wir uns mit dem Musikhören begnügen und mit nicht gesanglichen musikalischen Aktionen wie Body-Percussion oder dem Spiel mit einfachen Instrumenten wie den Boomwhackern. Uns musste jegliche Form musikalischer Betätigung recht sein, und es machte ja sogar Spaß. Erst im März wagten wir uns wieder an das Singen heran. Das Klassensingen war uns sehr abgegangen. Wir merkten alle, dass uns da etwas Entscheidendes für lange Zeit gefehlt hatte. Natürlich mangelte es an Übung, und wir mussten erst langsam wieder in „Schwung“ kommen.
Die Schulband hatte einen kleinen Vorsprung, diese durfte ein paar Wochen früher wieder beginnen. So war es möglich, dass sie erfreulicher Weise mit ein paar Sängerinnen der 7A-Klasse bereits zu den Ostergottesdiensten wieder zu hören war.
Auch wenn nicht sicher war, wie es weitergehen würde, und auch wenn wir nur eingeschränkte Möglichkeiten haben würden, haben wir doch einen Konzerttermin zum Schulschluss (23. Juni) angesetzt und uns mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln darauf vorbereitet. Viele Programmbeiträge konnten wir nicht in den paar fixen Musik- oder Chorstunden erarbeiten. Es musste in neu und kurzfristig zusammengesetzten Formationen (z.B. in der 5A-Klasse und in einem Chor der 3. Klassen) vor allem außerhalb der regulären Unterrichtszeiten geprobt werden, also nachmittags aber auch feiertags, oder wie der Lehrer*innen-Chor in der Früh vor dem Unterrichtsbeginn! Auch von der Musikschule erhielten wir verlässliche Unterstützung. Danke vor allem Angela Rosson und Erika Sitter. So war es allen Widrigkeiten zum Trotz möglich, ein Konzert mit Chören, Instrumentalensembles und Band zu veranstalten, das vielleicht nicht das „größte“ unserer langjährigen Tätigkeit, aber vielleicht eines der vielfältigsten geworden ist. Für alle Mitwirkenden war es in erster Linie eine große Freude, überhaupt wieder singen und musizieren zu können!
Ein paar Tage zuvor hatte der Oberstufenchor bereits ein paar Hörproben bei der feierlichen Maturazeugnisverleihung zum Besten geben können.
Das Musikteam: Heimo Nindl, Evelin Reinbacher-Meidl und Florian Pirolt
Wir hoffen sehr darauf, im nächsten Schuljahr wieder kontinuierlicher zu arbeiten und vielleicht ohne  gröbere Einschränkungen musizieren zu dürfen!
 
 

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