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„Museumsstücke der Zukunft“ Into the Past – Zurück in die Vergangenheit

Anlässlich der 50-Jahr-Feier des Alpen-Adria-Gymnasiums stellte die Klasse 4C gemeinsam mit der Konzeptkünstlerin und Absolventin des Gymnasiums, Cati Bolt, das Projekt „Museumsstücke der Zukunft“ auf die Beine. Der Hintergedanke war, nicht wie bei der Feier in die Vergangenheit zu blicken, sondern in die Zukunft.
Bis zum Ende des Schuljahres ist die Ausstellung in der Vitrine der Bibliothek zu sehen. Julia Rutter und Fiona Fürpaß, Schülerinnen der 4C, geben im Folgenden einen kleinen Einblick in die Aktivitäten und Erfahrungen rund um das Projekt: „Gleich beim ersten Treffen schlug Cati vor, eine Ausstellung darüber zu gestalten, was einmal, in einem Museum der Zukunft, über unsere Zeit ausgestellt sein könnte, weil es als repräsentativ für unsere Zeit gilt.
Als erstes schrieben wir alle Begriffe, die für unsere Zeit wichtig sind, auf die Tafel. Cati stellte gemeinsam mit uns aus den Begriffen, die völlig bunt gemischt und durcheinander waren, die Themen „Schönheitsoperationen“, „Dritter Weltkrieg“, „Umwelt“, „Aussterbende Tierarten“, „Spongebob“ und „Kommunikation“ zusammen. Danach teilte sie uns in Teams auf. Sofort begannen wir fleißig, Ideen zu sammeln. Manche Teams fanden schnell einige gute Vorschläge, andere wiederum brauchten etwas mehr Zeit. Doch letzten Endes fand jede Gruppe einen Gegenstand zum Ausstellen. Natürlich durften wir nicht einfach irgendetwas kaufen, sondern mussten selbst Hand anlegen. In der BE-Stunde fingen wir dann an, die Museumsstücke zu gestalten. Die Produktion war für viele von uns sehr lustig, da wir zum Beispiel mit einem Föhn trocknen durften oder manchen Objekten draußen auf der Wiese „Gebrauchsspuren“ mit Erde und Kieselsteinen verpasst wurden.
Am Tag der 50-Jahr-Feier trugen wir die Museumsstücke in die Neue Burg. Vorort wurden wir auch eingeschult, wie wir unsere Ausstellung präsentieren sollten und was wir zu unseren Objekten jeweils sagen konnten.
Am Abend, als es dann soweit war, waren wir alle ziemlich aufgeregt und fingen sofort an, alle Besucher zu begrüßen und eifrig unsere Museumsflyer, die von Cati gestaltet worden waren, zu verteilen.
Doch erst in der Pause und am Ende der Feier begannen wir mit den Interessenten zu reden und unsere Stücke zu zeigen. Ich hatte das Gefühl, dass sich die Menschen sehr für unser Museum der Zukunft interessierten. Doch leider gab es auch Besucher, die sich über die Arbeiten lustig machten und sogar ein Ausstellungsstück zerstörten. Das fand ich sehr traurig, da wir uns doch viel Mühe gemacht hatten. Wenn man den Sinn einer Ausstellung nicht versteht, soll man sich informieren, oder sie einfach ignorieren und weiter gehen, doch bitte nicht zerstören, was andere so bemüht gestaltet haben.
Glücklicherweise war der Schaden nicht allzu groß und es wurde ein schöner, unvergesslicher Abend, den ich jederzeit gerne wieder erleben würde.“
(Julia Rutter)
„Ich fühlte mich wie in einem echten Museum und es war toll, unsere Werke anderen Leuten zu zeigen. Viele waren sehr begeistert und lobten uns für die gute Arbeit. Es war ein sehr erfolgreiches Projekt und ich glaube, alle Mitschülerinnen und Mitschüler waren sehr zufrieden. Uns allen bleibt eine Erinnerung, die man nie vergisst und auch nicht vergessen sollte.“
(Fiona Fürpaß) Weitere Informationen finden Sie unter folgendem Link:
https://www.dropbox.com/s/kefrp783noeteh7/Folder.pdf?dl=0



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