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Alpen-Adria-Exkursion der 7. Klassen

Am 17.April 2018 war es für uns, die 7AB, wieder Zeit den Schulalltag kurz hinter uns zu lassen und zur alljährlichen Alpen-Adria-Exkursion aufzubrechen. In diesem Jahr lagen unsere Reiseziele sowohl in Slowenien (Kobarid und Bled) als auch in unserem Nachbarstaat Italien (Grado und Aquileia).

Nach 2 ½ Stunden Busfahrt im Bus von „Onkel Edi“ und in Begleitung von Frau Prof. Čajčmann, Frau Prof. Smoliner, Frau Prof. Koreschnig und unserer Slowenisch Assistentin Maja Urbanc, erreichten wir unser erstes Ziel: Kobarid / Caporetto / Karfreit in Slowenien. Dort besuchten wir das Erste-Weltkrieg-Museum und erhielten wertvolle Informationen und Details zum Ersten Weltkrieges und insbesondere verschiedene Aspekte zu den Isonzo-Schlachten, die sich ganz in der Nähe zugetragen hatten. Die Botschaft unseres sehr emotional erzählenden Guides lautete: Friede und Freundschaft – das gilt es zu bewahren! Nach dem Museumsbesuch und nach einem guten Mittagessen im Restaurant Postaja Poljana an der Grenze zu Italien, ging die Reise für uns weiter ins sonnige Grado.

Dort angekommen, machten wir uns auf den Weg zu unserem Hotel, wo wir genug Zeit hatten, um die Zimmer zu beziehen und uns kurz ausrasten konnten, ehe unser Programm mit einer sehr informativen Führung durch die Küstenstadt weiterging. Im Anschluss hatten wir die Möglichkeit, die Stadt selbst noch ein wenig zu erkunden und bei einem leckeren Eis, einer kurzen Shoppingtour oder auch einer kühlen Erfrischung im Meer zu entspannen. Nach einem drei Gänge-Menü im Hotel hatten wir am Abend noch ein bisschen Freizeit, um mit Freunden das Abendflair in Grado zu entdecken oder einen gemütlichen Spaziergang am Strand zu unternehmen.
Der Mittwoch begann mit einem ausgiebigen Frühstück und ging dann weiter mit der Fahrt zur Basilika in Aquileia. Dort konnten wir bei einer englischsprachigen Führung die vielen schönen Wandmalereien und die noch viel schöneren Symbole im uralten Mosaikboden bestaunen. Abgebildet sind dort vor allem Blumen und Tiere wie z.B. Fische oder Vögel, aber auch eine alte biblische Szene, die die Jonasgeschichte darstellt. Dank Frau Prof. Smoliner, die uns einen Geheimtipp in Bezug auf eine Konditorei in der Nähe gab, konnten wir auch noch schnell leckere Kekse für die Busfahrt oder als Souvenir für Zuhause besorgen.

Gegen Mittag saßen wir bereits wieder im Bus von „Onkel Edi“ und waren auf dem Weg zu unserer letzten Station, nach Bled. Davor gab es noch ein ausgezeichnetes Mittagessen im Traditions-Gasthaus Lectar in Radovljica, in dem bis heute traditionelle Lebkuchenherzen gebacken werden. Wir konnten uns auch selbst ein Design wünschen und so etwa die Namen unserer Liebsten auf die Lebkuchen schreiben lassen. Mit einem leckeren Essen und einem lustigen Mini-Konzert von den Gastgebern speziell für uns, ging unsere Fahrt weiter nach Bled. Da wir überpünktlich waren, hatten wir vor unserer Besichtigungstour in der Burg noch Zeit, um uns auf die Suche nach der traditionellen Bleder Cremeschnitte zu machen. Zufrieden und satt und nachdem noch schnell ein paar Erinnerungsfotos beim See geschossen wurden, machten wir uns gegen 16 Uhr auf den Weg zur Burg. Dort wurde uns von der Geschichte des Tourismus in Bled erzählt und veranschaulicht, wie der Buchdruck in seinen Anfängen funktionierte oder wie Wein hergestellt werden konnte. Neben der atemberaubenden Aussicht auf den Bleder See und die Insel mit der Inselkirche, gab es auch ein kleines Museum, welches allerdings nicht sonderlich spannend oder informativ gestaltet war. Nach der Besichtigung der Burg mit einer ausführlichen Führung in deutscher Sprache traten wir unsere Heimreise über den Loibl-Pass an. Um 19:30 kamen wir, wenn auch etwas erschöpft von der Hitze, vollzählig und gesund wieder in Völkermarkt an.

Diese Alpen-Adria-Fahrt war anders, als die zuvor, das liegt nicht nur daran, dass sie dieses Mal zwei Tage dauerte, sondern auch daran, dass uns bei der Heimfahrt bewusst wurde, dass dies leider unsere letzte Exkursion zum Thema Alpen-Adria war. Insgesamt muss gesagt werden, dass wir in diesen Exkursionen viele schöne und interessante Aspekte im Alpen-Adria-Raum kennengelernt haben und damit zu recht sagen können, Experten im Bereich Alpen-Adria zu sein.

Julia Rutter 7b, Franziska Moritz 7a

















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