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Psychologie / Philosophie

Der Unterricht in Psychologie und Philosophie soll eine fundierte Auseinandersetzung mit den Grundfragen des Lebens ermöglichen, zum selbstständigen Denken und verantwortungsvollen Handeln anregen sowie Orientierungshilfen bieten. Das Vermitteln von psychologischen und philosophischen Grundkenntnissen wird als praktische Lebenshilfe und Lebenshaltung verstanden.

Psychologie
7. Klasse (2 Wochenstunden)
philo1 

Fragt man Menschen, worum es in diesem Fach gehen könnte, erhält man die unterschiedlichsten Antworten. Aus ihnen spricht einerseits Faszination und Neugier, andererseits aber auch eine gewisse Skepsis:

- „Psychologen? Das sind doch die, die unsere geheimen Wünsche und Gedanken lesen können!
- „Ja klar, Psychologen behandeln Menschen mit psychischen Störungen.“

Solche und ähnliche Aussagen spiegeln Alltagspsychologie wieder, doch im Psychologieunterricht beschäftigt man sich mit der wissenschaftlichen Psychologie. Die Schülerinnen und Schüler sollen Einblick in das Erleben und Verhalten des Menschen gewinnen, die Fähigkeiten erwerben, Sachverhalte auf der Grundlage ihres psychologischen Wissens selbstständig und differenziert zu beurteilen sowie Impulse zur Selbstreflexion und zu einem besseren Verständnis des Mitmenschen erhalten. Sie sollen therapeutische Hilfen und Einrichtungen kennenlernen, es ist aber nicht Aufgabe des Psychologieunterrichts, therapeutische Hilfestellungen zu geben.

Philosophie
8. Klasse (2 Wochenstunden)
philo2 Raffael, „Die Schule von Athen“, Vatikan

Philosophie, die „Liebe zur Weisheit“, kennt jeder irgendwie und man betreibt sie oft, ohne sich dessen wirklich bewusst zu sein. Philosophierende hinterfragen ihre Umgebung und kennen dabei keine Grenzen, außer ihren eigenen Geist (und selbst der wird und wurde schon hinterfragt).

Der Philosophieunterricht soll Antworten auf die wichtigen Fragen unseres Lebens geben; Fragen, die sich seit Jahrtausenden nicht verändert haben und bis zum heutigen Tag Menschen auf der Suche nach Weisheit oder nach einem guten und richtigen Leben beschäftigen. Die Auseinandersetzung mit der Wirklichkeit und ihrer Erkenntnis, der Wahrheitsfrage, mit Fragen nach dem Wesen des Menschen, der Ethik sowie der Legitimation von gesellschaftlichen Ordnungen soll die Schülerinnen und Schüler auffordern, sich auf das Philosophieren als Prozess einzulassen und philosophische Überlegungen in ihr tägliches Leben zu integrieren.

Ludwig Wittgensteins Aussage „Die Philosophie ist keine Lehre, sondern eine Tätigkeit“ soll als Leitgedanke für den Philosophieunterricht gelten.


Unterrichtende Lehrkräfte:
Mag. Gerhild Moritz-Schloffer
Mag. Amrei Strappler

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