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Museumsbesuch anlässlich des 10. Oktobers 1920

Die Klassen 2AB, 3AC, 4BE und 6AB besuchten (in Begleitung der Professorinnen Buch, Innerwinkler, Kazianka, Koreschnig und Wurzer-Lipouschek) im Rahmen des Geschichteunterrichtes das Bezirksheimatmuseum Völkermarkt, um dort mehr über die Volksabstimmung am 10. Oktober 1920 zu erfahren, Originaldokumente wie Fotos, Postkarten und Plakate zu sehen und Museumsluft zu schnuppern.

Im Folgenden schildern Schüler/innen der Klasse 6A ihre Eindrücke:

Nina Münzer: Anlässlich des 10. Oktobers besuchten wir gemeinsam mit Frau Prof. Wurzer-Lipouschek am 06.10.2017 das Völkermarkter Stadtmuseum. Für uns Kärntner ist dieser Tag so wichtig, da am 10. Oktober 1920 eine Volksabstimmung stattfand, in der entschieden wurde, ob Gebiete im Südosten Kärntens weiterhin Teil von Österreich bleiben oder an den SHS-Staat angegliedert werden sollten. Zu dieser Volksabstimmung kam es, weil SHS-Truppen nach dem Ersten Weltkrieg den Südosten Kärntens besetzten und Ländereien forderten. Darauf folgte ein Abwehrkampf und schlussendlich die im Friedensvertrag von St. Germain festgelegte Volksabstimmung, bei der sich 59% der Bevölkerung für Österreich aussprachen.
Alles in allem habe ich diesen Museumsbesuch äußerst lehrreich empfunden und ich fand es interessant, mehr über die Geschichte meiner Heimat zu erfahren.

Alina Schöllbauer: Wir haben viel über den 10. Oktober 1920 gelernt. Wir haben erfahren, dass die südliche „Zone A“ bis 13. September 1920, also bis kurz vor der Volksabstimmung, von Truppen des SHS-Staates besetzt war und die nördliche „Zone B“ verblieb unter österreichischer Kontrolle. Hätten sich die Menschen in der „Zone A“ für einen Anschluss an das SHS-Reich entschieden, hätte ebenfalls in der „Zone B“ abgestimmt werden müssen.

Anna Kaufmann: Besonders interessant fand ich die vielen Propagandaplakate in deutscher als auch in slowenischer Sprache.
Simeon Modre: Am interessantesten fand ich die Propagandaplakate, die zeigen, wie sowohl Österreich als auch der SHS-Staat für das eigene Land geworben und jeweils den Gegner schlecht dargestellt hat.
Opetnik Julian: Ich konnte vieles erfahren, von dem ich vorher noch nichts gehört hatte, wie z.B. Informationen über die Miles-Mission und den genauen Wahlvorgang.

Philipp Hanschitz: Der Museumsbesuch war sehr lehrreich, da wir nicht nur über die Volksabstimmung informiert worden sind, sondern auch einiges über die Geschichte Völkermarkts gelernt haben. Uns wurde erklärt, wie die Stadt im Mittelalter ausgesehen hat, wo sich die Stadtmauern befunden haben und wie bzw. warum die Stadt überhaupt entstanden ist.
Leon Wutte: Ich wusste zwar schon einiges über die Volksabstimmung, aber manches war mir neu, wie bspw. die Information, dass es fast über ein Jahr dauerte, bis endlich beschlossen wurde, eine Volksabstimmung durchzuführen.
















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