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Betriebsführungen bei SAPPI-Gratkorn

Am Mittwoch, dem 27.9.2017, besuchten die beiden 8. Klassen die Papierfabrik der Firma Sappi in Gratkorn. Nach einer gut einstündigen Fahrt wurden wir, dort angekommen, in drei Gruppen eingeteilt und erhielten von den jeweiligen Führern generelle Informationen über die Geschichte und die Entwicklung der Fabrik an diesem Standort sowie über die Papierproduktion im Speziellen.
Begonnen wird hierbei mit der Zellstoffherstelllung, bei der die Fasern des Holzes freigesetzt und von Harzen und Lignin, einem Naturstoff, der dem Zellstoff die braune Farbe gibt, befreit werden. So werden die „Holzchips“ in einer Chemikalienlösung gekocht und anschließend mehreren Bleichverfahren unterzogen, die seit ca. 25 Jahren chlorfrei stattfinden.
Außerdem konnten wir erfahren, dass der Standort an der Mur seinen Sinn hat, immerhin werden Unmengen an Wasser bei der Produktion benötigt. Waren es früher noch 20 bis 30 Liter pro Kilogramm Papier, so sind es heute nur mehr ca. 8 Liter. In diesem Werk stehen zwei Papiermaschinen, die pro Jahr fast 1 Million Tonnen Papier herstellen.

Zu allererst wird die Mischung aus Zellstoff, Wasser und weiteren Zutaten auf Sieben aufgetragen. Im weiteren Verlauf kommt es zum geregelten Blattaufbau und vor allem zur Entwässerung des Papieres durch Pressung und Trocknung. Anschließend werden noch Streichvorgänge durchgeführt und das Papier wird auf Rollen gesammelt in die Lagerräume gebracht.
Diese Schritte konnten wir schließlich auch in der Praxis begutachten. Die riesigen Maschinen, die heiße Temperatur und der Lärm in den Hallen wirkten auf uns sehr fremdartig, aber ich bin mir sicher, dass wir alle viele Eindrücke aus dem beruflichen Alltag der Firmenmitarbeiter mitnehmen und uns auch einen guten Überblick über diesen Betrieb verschaffen konnten.
(Michael Kuster, 8A)

Es ist wirklich ein sehr großer Aufwand notwendig, um Papier, vor allem dieses spezielle Hochglanzpapier, herzustellen. Obwohl es sehr interessant war, könnte ich mir nicht vorstellen, irgendwann in so einer Fabrik zu arbeiten, da es unglaublich laut und hektisch war.
(Anja Bergner, 8A)

Vom Ankommen der Hölzer bis hin zum fertigen Papier wurden uns alle Produktionsschritte genauestens erklärt. Jedoch hätte man ein gewisses Vorwissen benötigt, um die Papierproduktion besser zu verstehen, da dieser Prozess doch sehr kompliziert ist.
Während der Führung durch die Werke scheiterten leider etliche Erklärungsversuche der Führer, da der Lärm der Maschinen zu groß war.
Alles in allem finde ich, dass die Exkursion in das Unternehmen Sappi eine sehr tolle Gelegenheit war, einen Einblick in die Arbeitswelt großer Konzerne zu bekommen.
(Felix Puchacher, 8B)







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