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Berufsorientierung mit Fachleuten aus der Praxis

Am 3. und 10. Mai 2017 wurde allen 3. Klassen des Alpen-Adria-Gymnasiums im Rahmen der Berufsorientierung die Möglichkeit geboten, in Workshops unterschiedliche helfende und soziale Berufe kennenzulernen. In kurzen Vorträgen, vor allem aber in Form von Spielen und interaktiven Übungen wurde ihnen von Praktikern aus Bereichen wie Jugendcoaching, Psychologie, Sozialpädagogik, Gesundheits- und Pflegedienst, Rotes Kreuz oder Polizei Einblick geboten in spannende und auch unbekannte Lebenswelten. Es ist uns wichtig, unsere Schülerinnen und Schüler durch Projekte dieser Art zu motivieren, ihre eigenen Stärken und Talente zu entdecken und sie bei ihrer persönlichen Zukunftsplanung zu unterstützen. Denn Bildungs- und Berufswegentscheidungen sind wichtige Lebensentscheidungen!
(Gerhild Moritz-Schloffer, Schülerberaterin)


Hier nun einige Erfahrungsberichte:

Mir hat der Vortrag über den Beruf der Hebamme von Frau Hasler sehr gut gefallen. Sie hat uns alles ganz genau erklärt: Welche Schule man besuchen muss und wie viel man als Hebamme im Krankenhaus verdient. Auch sehr spannend fand ich es, als sie uns erzählte, wie viele verschiedene Frauen mit verschiedenen Nationalitäten sie durch ihren Beruf in ihrer Laufbahn schon kennengelernt hat. Frau Hasler zeigte uns auch, wie man Säuglinge richtig wickelt, und alle verschiedenen Arten der Windeln, die im Handel erhältlich sind. Ich war selbst überrascht, als sie uns Dinge erzählte, die ich noch nicht wusste, wie zum Beispiel: Striche an der Außenseite einer Windel, die sich verfärben, wenn das Kind zu wickeln ist.
Mich persönlich hat der Vortrag sehr angesprochen. Ich bin froh, daran teilgenommen zu haben und dass ich viele neue Informationen mitnehmen konnte.
(Elena Warasch, 3C)

Die zwei Sozialpädagoginnen der Jugendsozialarbeit waren sehr nett. Sie arbeiten in einer Volksschule. Wenn es dort Probleme gibt, kommen die Schüler zu ihnen und alles bleibt geheim. Aber nicht nur das, wenn Klassenlehrer finden, dass ihre Gemeinschaft nicht funktioniert, kommen sie in die Klasse und versuchen herauszufinden, warum es so ist, wie es ist. Das machen sie mit Spielen und Gesprächen.
Auch wir haben das versucht. Wir waren zwar aus verschiedenen Klassen, aber das Spiel funktionierte sehr gut. Wir mussten einen sogenannten Kran mit Seilen steuern, um Holzscheite aufeinanderzustapeln. Die Jungs wurden übermütig, aber es war auch sehr schwer, so haben wir zuerst nur drei von sechs geschafft. Der nächste Versuch, ohne zu reden, klappte dann.
(Anna-Lena Rack, 3B)

Günther Schimani, ein Jugendcoach, erzählte uns einiges über seinen Ausbildungsweg und seine Arbeit bei Autark. Sein Beruf ist es, anderen zu helfen, die z.B. eine psychische Krankheit oder andere Probleme haben. Er hilft ihnen, sich wieder in die Gesellschaft einzugliedern. Wie ein Arzt hat er Schweigepflicht.
Wir haben auch ein Spiel gemacht! Meine Augen wurden verbunden und ich musste mithilfe eines Mitschülers einen Turm bauen. Dieser erklärte mir, wie ich bauen sollte. Mit diesem Spiel wollte uns Günther zeigen, dass man in den Berater Vertrauen haben sollte. Mir persönlich hat der Kurs gut gefallen!
(Heidrun Juch, 3B)

Ich war beim Workshop des Roten Kreuzes. Dort wurde uns zuerst etwas zur Geschichte des Roten Kreuzes erzählt und danach aus dem Buch des Gründers Henry Dunant vorgelesen. Wir bekamen ein Bild darüber, wie damals die Zustände in Kriegszeiten waren und niemandem geholfen wurde. Als Nächstes erklärte Herr Pfeifenberger, wie auf unterschiedliche Weise geholfen wird, z.B. als Sanitäter oder Krankenpfleger. Es hat mir sehr gefallen, da man viele neue Informationen bekommen hat.
(Tamara Saueregger, 3C)

Im zweiten Workshop haben uns Frau Dr. Baum und eine Praktikantin eine Menge über Psychologie, vor allem die Schulpsychologie, erzählt. Sie versuchen Kindern, die zu ihnen kommen, zu helfen und eine Lösung für ihre Probleme zu finden, führen aber keine Therapie durch. Wenn es nötig ist, leiten sie ihre Klienten an spezielle Einrichtungen weiter, in denen sie Hilfe bekommen können. Es gibt verschiedene Arten von Therapien, z.B. die Psychotherapie.
Ein Psychologie-Student muss fünf Jahre studieren, bis er sein Studium abgeschlossen hat und wenn er will, kann er sich auch weiterbilden und ein Doktoratsstudium beginnen. Am Ende haben wir uns ein paar IQ-Tests angeschaut und sogar selbst einen gemacht.
Das Programm hat mir sehr gut gefallen und ich finde es toll, dass man diese Workshops schon in der dritten Klasse machen kann. Das Einzige, das ich wirklich verbessern würde, ist, dass die Referenten mehr Zeit haben, ihren Beruf ausführlich vorzustellen.
(Minea Krupić, 3B)






















      

                                                                     




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