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Karriere in der Wirtschaft mit AHS-Matura

Workshop über Berufs- und Karrieremöglichkeiten für Maturantinnen und Maturanten

Am 2. Dezember 2016 fand für die 8. Klassen des Alpen-Adria-Gymnasiums im Rahmen der Berufsorientierung bzw. MaturantInnenberatung ein Vortrag und Workshop mit Frau Mag. Julia Rovan-Klade, selbst eine Absolventin des Gymnasiums und heute im Vertrieb bei der Firma Magna Steyr in Graz tätig, statt.

Nun einige Erfahrungsberichte:

In der ersten Einheit zeigte uns Frau Mag. Rovan-Klade, wie stark der Wirtschaftssektor in Österreich ausgelastet ist und in welche Gebiete der Gesamtumsatz eingeteilt wird (Tourismus, Industrie etc.). Wir erhielten einerseits viele Basisinformationen über die Berufswelt in Österreich, andererseits aber auch im Hinblick auf die Firma Magna Steyr. Magna Int. ist ein globaler Automobilzulieferer und mit rund 150.000 Mitarbeitern ein großer Konzern. Frau Mag. Rovan-Klade arbeitet im Vertrieb der Magna Steyr, daher konnte sie uns auch viel Fachwissen mitgeben. So erklärte sie uns, dass es viele Auto-Konzerne gibt, denen mehrere Automarken gehören (wie z.B. Porsche zur VW Gruppe gehört).
Erstaunlich für mich war, dass es für den Bau eines Autos so vieler Firmen und Zulieferer bedarf. Die Firma Magna ist in dieser Hinsicht sehr gut ausgestattet, da sie beinahe alle Teile, die für ein Fahrzeug notwendig sind, liefern kann (außer z.B. Glasscheiben).
(ANJA LUSCHNIG, 8A)

Im zweiten Teil des Vortrages beschäftigten wir uns mit unserer eigenen beruflichen Zukunft.
Wir führten eine „Traumjob-Challenge“ durch, die in drei Bereiche (Chancen, Herausforderungen, Aufgaben) eingeteilt war und von Fragen wie: „Welche Ziele kann ich realisieren?“oder „Wie wichtig sind mir diese?“ begleitet wurde. Wir wurden dazu aufgefordert, unseren Traumjob zu finden und die drei Bereiche der Vorlage unter Zuhilfenahme der Fragen auszufüllen. So konnten wir uns alle kritisch mit Berufsoptionen auseinandersetzen. In der anschließenden Diskussion im Plenum teilten zwei Schüler ihre Ergebnisse mit dem Rest der Klasse, um sowohl die positiven als auch die negativen Aspekte ihres Traumjobs abzuschätzen.
Meiner Meinung nach war der Vortrag/Workshop sehr informativ und hilfreich für die eigene berufliche Entscheidung.
(BORIS GAJIĆ, 8A)

Frau Mag. Rovan-Klade ist für mich der Beweis dafür, dass man auch mit einer Familie einen anspruchsvollen Beruf ausüben kann. Auch wenn sie seit der Geburt ihres Kindes nicht mehr so intensiv im internationalen Bereich tätig ist, ist sie beruflich nach wie vor sehr engagiert und erfolgreich. Sie stellt ein Vorbild für viele Frauen dar, weil sie sich trotz Familie in einer von Männern dominierten Branche behauptet.
(THERESA MAUTZ, 8A)

Zunächst erzählte uns Frau Mag. Rovan-Klade über ihren beruflichen Werdegang: Sie schloss ein internationales Betriebswirtschaftsstudium in Innsbruck ab und bewarb sich dann bei Magna Steyr, um Berufserfahrung zu sammeln. Eigentlich nur als Übergangslösung gedacht, ist sie bis heute in diesem Unternehmen beschäftigt.
Als nächsten Punkt auf ihrer Agenda brachte sie uns den Industriebereich, insbesondere die Automobilindustrie, näher. Gleich zu Anfang mussten wir dafür eine knifflige Schätzfrage lösen: Wieviel an Einnahmen (in Prozent) hat Kärnten jährlich durch die Industrie? Die Antwort überraschte mich sehr, denn es sind mehr als 30 %, obwohl wir eigentlich als Tourismusland – mit unseren schönen Bergen und Seen – gelten.
Diese Aufgabe bildete die Überleitung zum Hauptteil ihrer Präsentation, der Automobilindustrie. Zu diesem Zweck zeigte sie uns eine Vielzahl an Diagrammen und Statistiken über die Produktion von Magna Steyr, aber auch über international geltende Daten.
Danach durften wir selbst aktiv werden. Wir sollten unsere persönliche Visitenkarte für das Jahr 2026 erstellen. Darauf sollten unser Name sowie unser Traumjob stehen. Als Nächstes nahmen wir unseren Traumjob bzw. unsere beruflichen Vorstellungen genauer unter die Lupe und betrachteten sie kritisch. Im Anschluss fragte uns Frau Mag. Rovan-Klade, wer seine „kritische Beschreibung“ mit der Klasse teilen wollte. Paul und Alex meldeten sich freiwillig, die zufälligerweise beide den Beruf des Unternehmers beschrieben.
Zum Schluss bedankten wir uns für diesen sehr informativen Vortrag. Meiner Meinung nach sollten solche Projekte öfter im Zuge der Berufsorientierung durchgeführt werden.
(CORNELIA PICEJ, 8B)









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