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Latein einmal anders – Kochen wie die alten Römer

Kurz vor Weihnachten haben wir im Zuge des Latein-Wahlpflichtfaches, passend zu unserem Unterrichtsthema „Essen und Trinken in römischer Zeit“, ein dreigängiges „Menü“ gekocht. Die Rezepte für unser Mahl entnahmen wir dem Kochbuch „De re coquinaria“ („Über die Kochkunst") des berühmten Marcus Cavius Apicius, welcher im 1. Jahrhundert nach Christus lebte.
Als sogenanntes „Gustum“ oder Vorspeise bereiteten wir „Pepones et Melones“ zu. Dabei handelt es sich um einen Honigmelonen-Salat, mariniert mit Minze, Pfeffer, Honig, Garum und etwas Essig. Zur „Mensa Prima“, was so viel wie Hauptspeise bedeutet, kochten wir „Esicia Amulata“. Das ist eine Würzsuppe, oder besser gesagt eine Art Eintopf mit Rindfleisch, viel Zwiebeln, Bohnen und den Gewürzen Ingwer, Liebstöckl, Liquamen, Majoran, Pfeffer und etwas Honig. Die Krönung des Menüs aber schlechthin gelang uns mit dem Dessert oder besser gesagt mit der „Mensa Secunda“: Ein Birnenauflauf, genannt „Patina de Piris“, der nicht nur herrlich duftete, sondern auch sehr lecker schmeckte. Trauben und ein süßer „succus e malis“ (Apfelsaft) rundeten das ganze Festmahl noch ab und natürlich durfte auch der passende Dresscode – Toga und Lorbeerkranz – nicht fehlen.

Es war für uns alle ein spannender, lehrreicher und zugleich „köstlicher“ Latein-Nachmittag!

Wahlpflichtgruppe Latein 7AB





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