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Alpen-Adria Exkursion nach Triest

Im Oktober fuhren die Klassen 6a/ 6b im Zuge der Alpen-Adria Exkursionen ins schöne Triest. Ein paar Tage vor der Abreise wurden wir mit Informationen gefüttert, die uns auf die italienische Stadt vorbereiten sollten. Die Professoren Mag. Čajčmann, Mag. Figo, Mag. Kolmanz und Mag. Koreschnig gaben uns Arbeitsaufträge, die wir in Gruppen erarbeiteten. So erfuhren wir mehr über die Geschichte und die typischen Merkmale der Stadt. Außerdem bekamen wir einen Einblick in das Leben des Dichters Rainer Maria Rilke, nach dem der berühmte in Triest liegende „Rilke Weg“ benannt ist. Dazu hörten wir ein paar seiner Gedichte, ebenso beschäftigten wir uns mit einem Gedicht über Triest von Umberto Sabba.

Nach einer langen Busfahrt am 25. Oktober 2016 erreichten wir mit unseren Begleitlehrerinnen Mag. Čajčmann, Mag. Hanschitz und Dr. Polainer unser erstes Ausflugsziel Schloss Miramare. Das wunderschöne von Maximilian von Habsburg errichtete Schloss liegt auf einem Felsvorsprung und lässt einen an manchen Orten im Gebäude fühlen, wie auf einem Schiff zu sein.
Um die Mittagszeit fuhren wir direkt in die Stadt zur Piazza Unità. Aufgrund des schlechten Wetters blieb uns zwar teilweise die Sicht auf das Meer, keineswegs aber der Charme von Triest verborgen. Während wir durch die belebten Straßen spazierten, störte uns nicht einmal mehr der Regen, der vorerst versuchte, uns die Stimmung zu verderben. Noch mehr Eindrücke bekamen wir dank einer Panoramatour im Bus, die nach der Mittagspause stattfand. Wie jeder Ort hat auch Triest seine eigene Geschichte, die nicht immer aus positiven Erinnerungen besteht. Auch hier hinterließ zum Beispiel der 2. Weltkrieg seine Spuren. In der Gedenkstätte Risiera di San Sabba, einem früheren Konzentrationslager, bekamen wir einen genauen Einblick in den Alltag der Gefangenen.
Später, in der Cattedrale di San Giusto, erfuhren wir mehr über die Kultur und den Glauben der Einheimischen. Beendet haben wir den Ausflug mit einem kurzen Spaziergang vom San Giusto Hügel zurück hinunter in die Altstadt bis zur Piazza Unità. Von dort brachte uns der Bus wieder nachhause.

Gefallen an dieser Exkursion hat mir der Mix aus Besichtigungen und Freizeit, auch wenn es einen genauen Zeitplan zum Einhalten gab. Schön war es aber, als wir uns nach der Mittagspause im Bus zurücklehnen und die Häuser an uns vorbeiziehen sehen konnten. Für mich war die Panoramatour wirklich ein schönes Erlebnis. Den Besuch in der Gedenkstätte Risiera di San Sabba empfand ich als wichtig, da man, um einen Ort kennenzulernen, auch einen Blick in die Vergangenheit bekommen muss. Besonders toll fand ich es, dass auf die Interessen der Schülerinnen und Schüler eingegangen wurde, als wir müde vom anstrengenden Tag waren und uns wünschten, etwas früher nachhause fahren zu können. Besonders froh bin ich darüber, dass der Nebel schließlich doch noch verschwand und das Meer zu sehen war.
Triest ist eine sehr interessante und sehenswerte italienische Stadt, die gar nicht so italienisch ist, wie ich es erwartet habe und ich bedanke mich für die vielen neuen Eindrücke, die ich mit nachhause nehmen durfte. (Franziska Moritz, 6a)

[…] Als nächstes folgte eine Busrundfahrt mit der kompetenten Reiseführerin, die wir bereits von unserer letzten Exkursion nach Italien kannten. Sie gestaltete die Fahrt sehr interessant und an Humor fehlte es ihr auch nicht. Der nächste Stopp war beim KZ Risiera di San Sabba. Dort angekommen überkam einem gleich das Gefühl von Bedrücktheit und Anspannung. Die hohen Mauern schafften eine sehr unangenehme Stimmung und vor allem die winzigen Kammern der damaligen Häftlinge für bis zu 10 Personen schockierten mich. Dieses Gefühl verstärkte der unangenehm-stickige Geruch noch mehr. […] (Ellena Poschner, 6a)

[…] Ich persönlich nutzte die freie Mittagszeit dazu, herauszufinden, ob die Kaffeehäuser in Triest wirklich so gut sind, wie behauptet wird. […] (Leon Novak, 6b)

[…] Ich persönlich ziehe aus diesem Ausflug den Nutzen, dass ich eine neue Stadt ganz in meiner Nähe gesehen habe, die atemberaubend schön ist, in der man tolle Dinge unternehmen kann und der man auch einfach mal so in der Freizeit einen Besuch abstatten kann. Ebenso erstaunte mich die Esskultur im berühmten Buffet da Pepi, wo man eine Schlachtplatte mit Sauerkraut bestellen kann. […] (Anna-Sophie Terbul, 6a)


Fotos©Noah Seifried


















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